Im Jahr 2009 wurde in Davos das Projekt CK-CARE (Christine Kühne - Center for Allergy Research and Education) ins Leben gerufen. Das erklärte Ziel dieser weltweit einmaligen Initiative war und ist, über eine enge, in Davos zusammengeführte Zusammenarbeit exzellenter, internationaler Forschungsgruppen die Forschung im Allergiebereich zu fördern, aber zugleich auch die entsprechende Ausbildung von Fachpersonen zu unterstützen. Neben der Fortsetzung der erfolgreichen Aktivitäten im Bereich der Edukation wurde bei CK-CARE die bereits enge Zusammenarbeit der einzelnen Standorte (Davos, Zürich, St. Gallen, Bonn und Augsburg) weiter intensiviert. Standortübergreifende Arbeitsgruppen, die an koordinierten Kernfragestellungen arbeiten, ermöglichen eine intensivere Verzahnung der Kompetenzen und technologischen Möglichkeiten und damit eine nochmals höhere Synergiehebung.

Etwa 30% der Bevölkerung in industrialisierten Ländern oder weltweit etwa eine halbe Milliarde Menschen sind von Allergien betroffen. Zudem ist davon auszugehen, dass sich diese Problematik durch Klimawandel und Globalisierung in Zukunft verschärfen wird. Gleichzeitig stehen der Allergologie kaum Forschungsmittel zur Verfügung. Diese Lücke will die Kühne-Stiftung mit CK-CARE schliessen. Erklärtes Ziel von CK-CARE ist es, Forschung, Edukation und Prävention auf dem Gebiet der Allergien zu fördern und die Umsetzung der Forschungsergebnisse in der klinischen Versorgung zugunsten der betroffenen Patienten zu verbessern.

Vor einigen Jahren hat CK-CARE eine Art "Think Tank" der Allergologie ins Leben gerufen: Das Global Allergy Forum (GAF). Im Juli 2015 fand das dritte internationale Expertentreffen mit dem Schwerpunkt atopische Dermatitis (Neurodermitis) in Davos statt.

 

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